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Studie „Umgang mit Antisemitismus im Kontext Schule“

Die qualitative Studie „Umgang mit Antisemitismus im Kontext Schule“ wird vom Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST) durchgeführt. Es wird nach den Perspektiven und Praktiken von Lehrer*innen, Schulleitungen und Bildungsverwaltung in Bezug auf Antisemitismus und Diskriminierung an unterschiedlichen Schulen gefragt. Die Studie findet in Kooperation mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) statt.

Auf der methodischen Grundlage der qualitativen Sozialforschung werden Gruppendiskussionen und vertiefende Einzelinterviews mit Lehrer*innen unter Berücksichtigung folgender Forschungsfragen durchgeführt:

  • Welches Verständnis von Antisemitismus bringen Lehrer*innen in den schulischen Alltag ein?
  • Welche Interventionspraktiken und Umgangsweisen wenden Lehrer*innen an?
  • Welche Ansätze und Methoden können Lehrer*innen darin unterstützen, Antisemitismus an Schulen vorzubeugen und mit (akuten) Vorfällen umzugehen?
  • Welche institutionellen Rahmenbedingungen sowie Fort- und Weiterbildungskonzepte können sie darin unterstützen?

Das Ziel der Studie ist eine Bedarfsanalyse in Bezug auf den Umgang mit Antisemitismus unter Berücksichtigung von Handlungsräumen und Strukturen der Institution Schule. Die Perspektive von Lehrer*innen bietet dabei zentrale Einsichten für die Erstellung einer Gesamtstrategie gegen Antisemitismus auf schulischer, struktureller und bildungspolitischer Ebene.

Auf der Basis der empirischen Befunde werden im Anschluss Handlungsempfehlungen formuliert und Fortbildungskonzepte entwickelt

Zielgruppen: Lehrkräfte, Schulen

Weiterführende Informationen

Kontakt:
Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment
Johanna Schweitzer
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordination der Praxisforschung
Telefon: 030 51 30 39 88
E-Mail: schweitzer@zwst-kompetenzzentrum.de